Without lemons there is no lemonade
[Montag]
Die drittletzte Woche im Labor bricht an. Eine große Synthese habe ich noch vor, aber heute hätte die nicht gepasst. Meine praktische Tätigkeit beschränkte sich auf das Messen zweier XRDs. Ansonsten arbeitete ich am Results and Discussion-Teil meines Berichts. Das pdf hat inzwischen 36 Seiten, die sich gut füllen. Ich denke, dass die Hälfte der Schreibarbeit erledigt ist. Ich muss mich etwas zusammen reißen, dass ich nicht mehr darüber nachdenke, manche Messungen zu wiederholen, wenn die Daten nicht schön oder einheitlich sind.
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| Die Ramen der Woche sind Yuzu-Salzramen. Yuzu ist eine japanische Zitrusfrucht, die geschmacklich irgendwo zwischen Mandarine und Zitrone liegt. Riecht ungewöhnlich, schmeckt aber gut. |
Am Nachmittag war dann ein gut anderthalbstündiger Vortrag von Prof. Kitagawa von der Kyoto University über Hoch-Entropie-Legierungen. Das war spannender als gedacht, auch wenn es manchmal schwierig für mich zu verstehen war, weil sogar die Folien auf Japanisch waren. Aber sein Storytelling war gut.
Um viertel vor sieben ging ich dann heim, wo ich erstmal kochte. Am Abend habe ich eine Weile über meine Zukunftsplanung gegrübelt und bin eher unglücklich mit dem momentanen Planungsstand. Wegen des Forschungspraktikums bei Gasteigers hat sich immer noch niemand bei mir gemeldet und ich habe immer noch keine Ahnung, wo ich arbeiten werde. Ich habe mal wieder nach Werkstudentenjobs geschaut, aber ohne eine Initiativbewerbung werde ich wohl nichts finden. Und ich weiß halt nicht mal, ob ich wirklich knapp die Hälfte meiner Zeit arbeiten will. Forschungspraktikum ist halt eigentlich auch in Vollzeit ganz praktisch... Grumpf.

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