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[Montag]
Nachdem wir es gestern also nicht geschafft hatten, den Mietwagen pünktlich abzugeben, mussten der Mainzer und ich heute früh damit los. Glücklicherweise wurde uns nichts extra in Rechnung gestellt, weil von acht Uhr bis acht Uhr mit 48 Stunden noch im gleichen Tarif war. Mit dem Bus gings dann direkt zum Labor, wo ich um viertel nach neun ankam. Es war schön, einfach wieder in Ruhe und Sicherheit im Labor zu sein. Der Blick in den Kalender offenbarte mir dann, dass ich diesen Donnerstag Research Presenation und am Freitag Japanisch-Referat habe, was etwas Stressgefühl auslöst. Also fing ich mal an, die Folien für die Research Presentation zu basteln.
Um zehn gings dann erstmal zum TEM-Messen, wobei der Co-Prof meine vier Proben in Windeseile (alias anderthalb Stunden) maß. Jetzt habe ich viele schöne Bilder für meinen Bericht. Zum Mittagessen ging ich dann allein, weil die anderen Studenten schon früher gegangen waren.
Zurück im Labor machte ich mich dann an die hoffentlich letzte Elektrokatalyse. Es lief besser als am Freitag, wobei auch hier wieder am Ende etwas Feuchtigkeit in der Gasseite war, aber das war noch okay so, immerhin konnte ich noch die Volumenströme bestimmen.
In meiner Kaffeepause rief mich dann der Mainzer an. Er meinte, die Autovermietung hätte ihn angerufen, aber er hat nichts verstanden, weil sie nur Japanisch sprachen, und ich möge doch bitte zurückrufen. Erstmal verglich ich die Nummer mit dem Google-Maps-Eintrag und stellte fest, dass es jedenfalls nicht die Filiale gewesen war. Also blieb mir nichts anderes übrig, als an dieser unbekannten Stelle anzurufen. Es stellte sich heraus, dass es die Versicherung war, die vom Fahrer bestätigt bekommen wollte, wie der Unfallhergang gewesen war. Naja, mit mir als Beifahrerin waren sie dann auch einverstanden, auch wenn ich ihnen nicht sagen konnte, wann wie geblinkt wurde und wie viele km/h auf dem Tacho waren. Ich glaube die Frau war sehr froh, als sie die Sache mit den Ausländern abhaken konnte. Sie war völlig überfordert, als ich sie bat, ein einzelnes Wort zu umschreiben/zu erklären, weil ich nicht verstand. Von Englisch natürlich mal ganz zu schweigen. Nun, am Ende meine ich verstanden zu haben, dass alles Weitere die Versicherung und die Autovermietung unter sich ausmachen. Ich hoffe es mal.
Eigentlich nahm ich mir dann vor, bis um fünf an meiner Präsentation zu arbeiten, aber als ich wieder auf die Uhr sah, war es schon zwanzig vor sechs. Naja, zumindest steht ein Drittel der Folien.
Zuhause kochte ich Nudeln, schrieb erneut Emails wegen Forschungspraktikum, rechnete Schulden aus, kaufte Shinkansen-Tickets (<3) und textete Blogposts.
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