Don't stop me now
Den heutigen Vormittag ging ich sehr entspannt an. Irgendwann machte ich mich mal daran, das Bad zu putzen, wobei ich mich von Julia bezüglich der vorhandenen Reinigungsmittel beraten ließ. Das war so mittelmäßig hilfreich. Putzmittel sind hier eher Mangelware.
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| Unser frisch geputztes Badezimmer mit Waschmaschine und Trockner. |
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| Frisch geputztes Bad. |
Kurz bevor ich das Haus verlassen wollte begegnete ich dann noch meiner dritten Mitbewohnerin, nennen wir sie mal Michaela. Sie studiert eine Art Mix von allem und ist genauso wie Julia noch im ersten Studienjahr (die Uni beginnt immer im April).
Um 13 Uhr traf ich mich mit zehn anderen Leuten unten am Eingang des Wohnheims. Wir fuhren gemeinsam mit dem Bus zum Karaoke. Nachmittags sind die Tarife etwas günstiger, es war nicht viel los, und wir bekamen einen schönen großen Raum. Ich musste den Normalpreis zahlen, weil ich keinen Studentenausweis habe (wenn ich jetzt so drüber nachdenke hätte ich einfach meinen TUM-Ausweis zeigen sollen...), das waren etwa 9€. Darin enthalten war All-you-can-drink von nicht-alkoholischen Getränken, das war ziemlich cool. Ich habe drei Lieder gesungen: "Let it go", "Wannabe" und "Don't stop me now". Mein Ziel Lieder zu wählen wo Leute mitsingen können und die ein bisschen Schwung haben habe ich damit gut erreicht. Ich persönlich fand die zwei Chinesen, die ohne unterlass traurig-schwere chinesische (selten auch japanische) Balladen gespielt haben, etwas anstrengend. Ansonsten wurde durchaus viel Japanisch gesungen, ich kannte nur wenige Lieder davon, aber es war lustig trotzdem irgendwas mitzusingen. Und meine Spotify-Playlist hat jetzt einige zum Üben dazubekommen.
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| Karaoke. |
Nach gut dreieinhalb Stunden reichte es mir dann einfach, mir wurde das ein bisschen zu viel, was ich auf PMS schiebe. Ich war emotional gesättigt und verließ die Runde. Draußen regnete es, was der Wetterbericht auch angekündigt hatte, aber einen Schirm hatte ich dennoch vergessen. Immerhin war es nicht kalt. Bis man halt in klimatisierte Räume wie Busse kommt, das ist bissl unangenehm da nass zu sein.
Zuhause kochte ich, heute benutzte ich zum ersten Mal den Reiskocher! Er gehört eigentlich Julia, aber sie hat mir gezeigt, wie ich ihn verwenden kann.
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| Japanisches Curry (kare) mit Okra und Tofu, dazu brauner Reis. |




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